ERFAHRUNGSBERICHTE UNSERER KUNDEN

Mein Sprachaufenthalt in Malta

Schule: Sprachcaffe Club Village
Kundin: Noelia (21)

Der Pool auf dem Sprachcaffe Club Village Campus

Bei meinem Sprachaufenthalt in Malta hatte ich jeden Tag am Morgen Unterricht. Die Stimmung im Klassenzimmer war immer gut und man merkte, dass die Teilnehmer Interesse hatten Englisch zu lernen. Die Lehrer waren offen, interessierten sich für unsere Fragen und wussten mit Spass umzugehen. Nach dem Unterricht ging ich entweder in der Wohnung mit meinen Wohnkollegen oder im Bistro etwas essen. Beim Essen tauschten wir uns über unsere Nachmittagspläne aus. Manche gingen an den Strand, um das schöne Wetter zu geniessen, andere wollten lieber beim Pool bleiben und andere wiederum bevorzugten die Insel zu erkunden, denn es gibt so viele schöne Orte die man besuchen kann. Mit dem Bus kann man bequem überall hinfahren und das Tagesticket ist sehr günstig, deshalb haben wir nach dem Unterricht und am Wochenende sehr viel unternommen. Doch eines muss man sagen: Busfahren in Malta ist ein richtiges Abenteuer. In Malta sind die Fahrer gewohnt schnell zu fahren, so muss man sich im Bus gut festhalten, doch mit Freunden wurde jede Busfahrt zu einer lustigen Achterbahnfahrt.

Popeye Village Kulissenstadt in Anchor Bay

Schon am meinem zweiten Tag gingen wir in einer Gruppe nach Popeye Village. Das ist das Filmset vom Film Popeye, welcher in Malta gedreht wurde. In diesem kleinen Dorf wurden wir sogar von Popeye selbst begrüsst und durften bei einem Kampf mit seinem Feind mitfiebern und danach ein Foto mit ihnen machen.

Fontanella Tea Garden in Mdina

Die kleine Altstadt Mdina, die sich in der Mitte der Insel befindet, hat mich verzaubert. Die Häuser haben alle die gleichen sandfarbenen Töne und die Fenster und Balkons sind mit hübschen roten und violetten Blumen geschmückt. Mdina wird auch silent city genannt, was bei der Ruhe und Stille die in der Stadt herrscht völlig zutrifft. Von einigen Aussichtspunkten der Stadt konnte man sogar bis aufs Meer sehen. Im Restaurant Fontanella, welches wegen seiner Vielfalt an leckeren Kuchen bekannt ist, mussten wir unbedingt halten, da uns die Menükarte das Wasser im Mund zusammenlaufen liess. Wir waren beeindruckt von den Aussichten und natürlich dem feinen Kuchen.

Blick auf die Blue Lagoon

Beim Ausflug auf die Insel Comino konnten wir nicht aufhören, das strahlend türkisblaue Wasser zu bewundern. Mit dem Schiff sind wir zur Insel gefahren und konnten dort einige Stunden verweilen und in der Blue Lagoon baden. Nachdem wir uns im blauen Wasser abgekühlt hatten, haben wir uns aufgemacht die Insel zu erkunden. Beim Spazieren schoss plötzlich ein schwarzes, längliches Tier aus einem dieser am Rande des Fusswegs wachsenden Sträucher auf uns zu. Als wir realisierten, dass es eine Schlange war, schrien wir auf und rannten den Fussweg zurück bis wir auf einen Mann stiessen, der uns schmunzelnd erklärte, dass diese kleinen Schlangen nicht gefährlich seien.

Am Abend haben jeden Tag Aktivitäten im Bistro stattgefunden. Vom Karaoke-Abend bis hin zur Filmnacht war alles dabei. Im Bistro konnte man gemütlich etwas trinken und mit den Leuten reden. Am Wochenende und am Mittwochabend waren wir in Paceville, das ist das Ausgangsviertel von St. Julian‘s. Der Mittwoch stellte sich als Paceville-Tag der Schule heraus, weil am Wochenende die Bars und Clubs überfüllt sind.
Schlussendlich kann ich sagen, dass ich beim Sprachaufenthalt in Malta nicht nur Englisch gelernt habe, ganz im Gegenteil, ich habe mir viele andere Dinge angeeignet. Ein Sprachaufenthalt in einem fremden Land lehrt junge Menschen, sich alleine oder mit anderen Jugendlichen zurechtzufinden und soziale Kompetenzen zu entwickeln. Beim Zusammenleben mit anderen jungen Leuten aus verschiedensten Ländern ist man seit dem ersten Tag darauf angewiesen, auf Englisch zu kommunizieren. Gleichzeitig war es für mich als Einzelkind ein perfekter Test, da ich es nicht gewohnt war, mit Gleichaltrigen unter einem Dach zu leben. Für diese schönen Erfahrungen bin ich sehr dankbar, vielen, vielen Dank Cosmolingua!